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WESTFALENBLATT
Freitag, 2. September 2016

 

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A03 kl

Einladung zum Pfarrfest
an Fronleichnam
26. Mai 2016 in Gehrden
 
Pfarrfest
 
Unter diesem Motto feiern wir das Fest Fronleichnam wieder
zusammen mit den Gemeinden Auenhausen, Frohnhausen,
Hampenhausen und Siddessen gemeinsam in Gehrden.
Zunächst beginnen wir um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der
St. Peter und Paul Pfarrkirche. Im Anschluss daran findet dann die
Fronleichnamsprozession statt.
Hierzu sind auch alle Fahnenabordnungen, Messdiener
im Gewand, sowie die Kommunionkinder aller Pfarreien
eingeladen. Die Fahnenabordnungen treffen sich vor
der Messe vor der Kirche zum gemeinsamen Einzug.
Der Musikverein Gehrden wird die Prozession musikalisch
begleiten.
 
Prozession
 
 
Nach der Prozession sind dann alle recht herzlich zum
Pfarrfest eingeladen, wo wir dann gemeinsam einige
schöne Stunden miteinander verbringen können.
Das Programm des Pfarrfestes entnehmen Sie bitte der
separaten Einladung im Pfarrbrief.
 
Der Erlös des Pfarrfestes ist für die Sanierung
und Restaurierung des Kirchendaches
und des Kirchturms in Gehrden bestimmt.
 

6. Gehrdener Treffen der Majestäten

Bereits zum 6. Mal veranstaltete die St. Sebastian Schützenbruderschaft Gehrden ihr "Treffen der Majestäten". Zahlreiche Majestäten gaben sich die Ehre und tauschten Erinnerungen aus, und sprachen über ihr Thronjahr.

Die Schützenbruderschaft hatte ein interessantes Programm auf die Beine gestellt. Nach einer durch Präses Pastor Detlef Stock zelebrierten Andacht mit anschließendem Kaffeetrinken stellte Michael Weber den Anwesenden die Chronik der Schützenbruderschaft vor. In mühevoller Kleinarbeit hat er die Chronik digitalisiert um diese im Internet (Foto-Chronik) der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Gerade die zahlreichen Fotos mit den launigen Kommentaren von Michael Weber sorgten für gute Unterhaltung und zahlreiche Lacher.

Im Anschluss daran skizzierte Gerd Schlüter die Ursprünge des Schützenwesens in Verbindung mit den Städtegründungen.

Am Beispiel der Stadt Gehrden erklärte er die Merkmale einer mittelalterlichen Stadt, in der eine  Wehr tauglicher Männer für die Bewachung von Stadttoren, Torhäusern, wie in Gehrden, und Stadtmauern verantwortlich war.

Ein besonderer Hinweis erfolgte auf den "Dörnbergaufstand" im April 1809  in der Nähe von Baunatal. Dieser Aufstand gegen den König von Westfalen, Jerome, wurde blutig nieder geschlagen und führte zum Verbot des Schützenwesens in Orten, die verdächtig waren, daran beteiligt gewesen zu sein. Davon war Gehrden in einem besonderen Maße betroffen. Alle Besitztümer mussten "abgeliefert" werden. Erst ab 1820 ging es mit dem Schützenwesen wieder weiter. Es erfolgten viele Änderungen, die besonders auf den Einfluss Preußens zurück zu führen waren.

Nach dem Erinnerungsfoto am "Mahnmal für den Frieden" besuchte dann noch ein Überraschungsgast die Gehrdener. Ein "Schütze aus dem Rheinland" machte Station in Gehrden. Mit einer sehr lustigen und abwechslungsreichen Darbietung strapazierte der Comedian die Lachmuskeln der Anwesenden aufs Äußerste.

Nach dem anschließenden Abendessen ließen die Gehrdener den gelungenen Tag mit einer Feier bis in die Morgenstunden ausklingen. 

MT 01 kl